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Ihre Zertifizierung im Qualitätsmanagement

Auf ISO-VERGLEICH24.de finden Sie schnell und bequem passende Experten für Ihre Zertifizierung im Qualitätsmanagement gemäß der Norm DIN EN ISO 9000 ff. Der kostenlose Vergleich schlüsselt Ihnen die Leistungen, Honorare und Qualifikationen erfahrener Spezialisten für Qualitätsmanagement (QM) transparent auf. 

So finden Sie nicht nur Ihren Ansprechpartner für eine Zertifizierung im Qualitätsmanagement, sondern qualifizierte Berater für interne und externe Audits, Schulungen, Assessments sowie Coachings. 

Haben Sie den passenden Experten gefunden, können Sie ihn direkt für ein unverbindliches und kostenfreies Erstgespräch kontaktieren. Im Anschluss erhalten Sie ein auf Ihre Wünsche abgestimmtes Angebot.

Die Vorteile zertifizierter Qualitätsmanagementsysteme

1. Leistungssteigerung des Unternehmens

Die Fokussierung des Unternehmens auf die Kundenzufriedenheit mithilfe eines Qualitätsmanagementsystems kann eine Steigerung der Unternehmensleistung bewirken und so zum Erreichen der Unternehmensziele beitragen. Die Abläufe innerhalb des Unternehmens können optimiert, Mitarbeiter motiviert und die Kosten für unwirtschaftliche Prozesse sowie Reklamationen reduziert werden.

2. Sichern von Marktvorteilen

Viele Unternehmen setzen eine Zertifizierung des Qualitätsmanagements ihrer Geschäftspartner nach international anerkannten Standards wie der ISO 9001 voraus. Zertifizierte Unternehmen genießen daher mitunter Wettbewerbsvorteile gegenüber nicht zertifizierten Konkurrenten.

3. Einfache Integration in weitere Managementsysteme

Gemeinsam mit anderen aktuellen ISO-Normen sind die aktuellen Qualitätsmanagementnormen Teil der Anhang-SL-Struktur (High Level Structure). So können Sie Ihr Qualitätsmanagement in weitere Managementsysteme integrieren und diese gemeinsam umsetzen.

Was ist Qualitätsmanagement?

Unter Qualitätsmanagement werden alle Maßnahmen der Planung, Steuerung und Überwachung sowie des Prozessmanagements zur kontinuierlichen Optimierung von Produkten und Dienstleistungen verstanden. Das zentrale Ziel besteht darin, Kundenanforderungen zu verstehen und mithilfe erreichter Qualitätsziele eine fortlaufende Verbesserung der Kundenzufriedenheit zu erzielen.

Um die Verbesserung der Qualität objektiv messen zu können, fließen fest definierte Anforderungen in die Gestaltung des Qualitätsmanagementsystems (QM-System oder QMS) ein. Neben Qualitätsmanagement Modellen wie dem European Foundation for Quality Management (EFQM) und dem gemeinsamen europäischen Qualitätsbewertungssystem stellt die Normenreihe DIN EN ISO 9000 ff. die international am weitesten verbreitete Norm für Qualitätsmanagement dar. Sie umfasst diese für das QM wichtigen Normen:

  • ISO 9000: Enthält die Grundlagen für Qualitätsmanagement
  • ISO 9001: Definiert die Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme
  • ISO 9004: Leitfaden für QMS und die Verbesserung der Kundenzufriedenheit
  • ISO 19011: Leitfaden zur internen und externen Auditierung

Hierin werden unter anderem die Ansprüche an ein effektives Qualitätsmanagementsystem formuliert, deren Grundsätze insbesondere auf den Prinzipien der Kundenorientierung und Prozessorientierung beruhen. Die Norm versteht Qualitätsmanagement als einen systemischen Prozess und ganzheitliche strategische Entscheidung eines Unternehmens, die sowohl Führungskräfte als auch Beschäftigte einbezieht.

Ziele und Aufgaben

Das primäre Ziel des Qualitätsmanagements besteht in einer hohen Kundenzufriedenheit, die zum Unternehmenserfolg beiträgt. Dazu sind je nach Unternehmen folgende Teilziele zu erreichen:

  • Optimierung des Prozessmanagements: Prozesse werden standardisiert und Kommunikationsabläufe einheitlich geregelt.
  • Verbesserung der Produktqualität: Die Qualität von Produkten und Dienstleistungen soll anhand objektiver Qualitätsziele kontinuierlich verbessert werden.
     
  • Kundenbindung stärken: Eine hohe Qualität fördert die Kundenzufriedenheit und fördert die Bindung an das Produkt oder Unternehmen.
     
  • Kostenreduzierung und Gewinnsteigerung: Mitunter ermöglicht der Verbesserungsprozess eine Reduzierung von Reklamationskosten und ermöglicht eine Optimierung der Unternehmensleistung. Zusätzlich kann eine verbesserte Produktqualität zur Gewinnsteigerung beitragen.
  • Höhere Mitarbeiterzufriedenheit: Eine interne Prozessoptimierung unterstützt dabei, die Abläufe innerhalb des Unternehmens effizienter zu steuern und kann die Zufriedenheit der Beschäftigten fördern.

Die fortlaufende Steuerung und Überwachung Ihres Qualitätsmanagements erfordert für gewöhnlich einige Qualifikationen. Für eine ISO-Zertifizierung ist zudem eine Auditierung durch akkreditierte Zertifizierungsstellen oder Auditoren notwendig. Mit unserem Vergleich finden Sie als Qualitätsmanager schnell den passenden Experten für Ihre Zertifizierung oder Ihre Schulung.

Die 7 Grundsätze des Qualitätsmanagements

1. QM-Prinzip: Kundenorientierung

Die Kundenzufriedenheit soll im Zentrum des unternehmerischen Schaffens stehen. Dabei geht es nicht nur darum, die Erwartungen des Kunden zu erfüllen, sondern diese zu übertreffen. Unternehmen, die Kundenbedürfnisse erkennen, kommunizieren und bei der Definition ihrer Qualitätsziele berücksichtigen, fördern die Kundenbindung und -zufriedenheit.

2. QM-Prinzip: Führung

Qualitätsmanagement ist eine ganzheitliche und strategische Entscheidung. Die Führungskräfte bemühen sich daher darum, das Qualitätsmanagementsystem im gesamten Unternehmen zu etablieren und eine qualitätsbewusste Unternehmenskultur zu schaffen. Sie fördern die Optimierung der Kommunikation und der Arbeitsabläufe, schaffen Schulungsangebote für Mitarbeiter und stellen die dafür nötigen Ressourcen bereit.

3. QM-Prinzip: Engagement von Personen

Die Motivation der Beschäftigten kann sich erheblich auf die Qualität und den Unternehmenserfolg auswirken. Eine kontinuierliche Verbesserung ist nach diesem Prinzip nur mit engagierten Mitarbeitern zu erreichen. Dazu ist ein respektvoller Umgang, die Förderung von Wissen und Erfahrung sowie die Anerkennung erreichter Leistungen nötig.

4. QM-Prinzip: Prozessorientierter Ansatz

Alle Abläufe und Tätigkeiten im Kontext des Unternehmens werden als zusammenhängender Prozess betrachtet. Daher müssen alle Arbeitsschritte gut aufeinander abgestimmt sein. Damit dies gelingt, müssen Unternehmen ihre Prozesse erkennen, definieren und optimieren. Dabei können Chancen und Risiken identifiziert und Zuständigkeiten erteilt werden. Die Interessen einzelner Personen oder Abteilungen sind in diesem Ansatz zweitrangig. Im Vordergrund steht die Reduzierung ineffizienter Prozesse.

5. QM-Prinzip: Verbesserung

Der Verbesserungsprozess findet kontinuierlich statt. Um die Qualität stetig zu optimieren, ist eine fortlaufende Überwachung und Bewertung der Wirksamkeit des Qualitätsmanagements notwendig. Für eine stetige Verbesserung müssen Führungskräfte zudem die Voraussetzungen für Optimierungen schaffen, die Kompetenz der Beschäftigten sowie Innovationen fördern und die nötigen Ressourcen bereitstellen.

Der kontinuierliche Verbesserungsprozess kann entsprechend dem stetig wiederholbaren PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) erfolgen:

  • Plan: Die Qualitätsziele werden anhand identifizierter Chancen und Risiken ermittelt und dokumentiert.
  • Do: Das Qualitätsmanagementsystem wird umgesetzt, Prozesse optimiert und eine qualitätsbewusste Unternehmenskultur etabliert.
  • Check: Die Wirksamkeit des Qualitätsmanagements wird zur Qualitätssicherung überwacht und anschließend bewertet.
  • Act: Auf Grundlage der erlangten Erkenntnisse werden Probleme behoben oder neue Ziele zur weiteren Verbesserung definiert.

6. QM-Prinzip: Faktengestützte Entscheidungsfindung

Faktengestützte Entscheidungen tragen für gewöhnlich eher zum Unternehmenserfolg bei als unsichere Beschlüsse ohne Datenbasis. Um faktenbasiert entscheiden zu können, sollten Sie Ursache und Wirkung bereits getroffener Entscheidungen analysieren, mögliche Nebeneffekte berücksichtigen und die Kompetenz im Umgang mit Daten fördern. Zudem sollten relevante Kennzahlen definiert und im Unternehmen kommuniziert werden.

7. QM-Prinzip: Beziehungsmanagement

Das Beziehungsmanagement zielt auf die Beziehungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens ab. Davon betroffen sind neben den verschiedenen Abteilungen im Unternehmen häufig auch Geschäftspartner, Behörden und Kunden. Diese Beziehungen müssen gepflegt und gesteuert werden, um langfristig erfolgreich bestehen zu können. Für ein erfolgreiches Beziehungsmanagement kommen viele Maßnahmen infrage, die etwa vom Bereitstellen von Expertenwissen über die transparente Kommunikation von Werten und Unternehmenszielen bis hin zur Organisation gemeinschaftlicher Veranstaltungen reicht.

Finden Sie den Experten für Ihr Qualitätsmanagement

In einfachen Schritten zum Spezialisten für Ihr Qualitätsmanagement: 

  1. Art des Managementsystems oder ISO-Norm auswählen
  2. Gewünschte Dienstleistung angeben
  3. Postleitzahl eintragen
  4. Vergleichen und Erstgespräch vereinbaren 

Das Erstgespräch ist jederzeit kostenlos und unverbindlich. Im Anschluss erhalten Sie bei Bedarf ein persönlich auf Sie abgestimmtes und transparentes Angebot für Ihre Auditierung oder Schulung.

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